Photovoltaik auf Deponien
Auch auf schwierigem Terrain möglich: Solarstrom produzieren!
Eine Photovoltaikanlage auf einer Deponie zu errichten ist eine besondere Herausforderung, da Deponien immer einen speziellen geologischen Aufbau haben. Die Deponiefolie darf keinesfalls beschädigt werden, zudem können Revisionsschächte oder Gasleitungen vorhanden sein. Für jeden Standort ist eine individuelle statische Prüfung notwendig. Wir haben umfangreiche Erfahrungen im geologischen Bereich und können auf Basis sorgfältiger Vorarbeit sichere und wirtschaftliche Lösungen anbieten.
Unabhängig vom Standort ist eine fundierte Netzplanung immer erforderlich. Häufig sind auf dem Grundstück nicht genügend starke Stromanschlüsse vorhanden und die Informationen der Netzbetreiber sind unvollständig oder unklar.
Eine gute Netzplanung kann neue Möglichkeiten für den Netzanschluss eröffnen, Kosten erheblich senken und das Projekt langfristig robust und wirtschaftlich machen. An manchen Orten kann auch eine Direktlieferung von Solarstrom an Betriebe in der Umgebung interessant sein. Mit modernen Speicherlösungen lässt sich der Strom flexibel ins Netz einspeisen. Wir berechnen, ob sich diese Variante lohnt.
Hier zeigen wir Ihnen einige Projekte, die wir in den letzten Jahren erfolgreich auf Deponien umgesetzt haben.
Die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland nutzt ihre vorhandenen Deponien, um die für die Energiewende benötigten Photovoltaik-Anlagen zu bauen. So reduziert man in einer Gegend, in der Landwirte dringend Ackerflächen benötigen, den Flächenverbrauch. Durch ein intelligentes Gründungskonzept konnte sich ENTEGRO bei der Ausschreibung gegen starke Mitbewerber aus der Region durchsetzen und das attraktivste Angebot unterbreiten. Die Herausforderung war, je Pfosten bei einer Tiefe von nur 60 cm ca. 800 kg Zugkraft (Windsog) aufzunehmen. Ansonsten wäre die Deponiefolie beschädigt worden.
Technisches Konzept
Freiflächenanlage
Leistung
750 kWp
Größe
2.112 Module
Einsparung CO2
Die CO2-Einsparung beträgt ca. 342 Tonnen pro Jahr
Ein ehemaliger Müllberg im Stadtteil Huckarde, den die Dortmunder liebevoll „Deusenberg“ nennen, dient mittlerweile als Ausflugsziel mit herrlichem Ausblick über die ganze Stadt. Seit 2017 gibt es auch einen Solarpark: ENTEGRO hat hier eine Photovoltaik-Freiflächenanlage errichtet. Auf knapp vier Hektar werden ca. vier Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr produziert und über Mark-E vermarktet. Über Beteiligungen wurde interessierten Bürger:innen die Möglichkeit geboten, nachhaltig zu investieren und eine attraktive Rendite zu erzielen.
Technisches Konzept
Freiflächenanlage
Leistung
3.592 kWp
Größe
12.725 Module
Einsparung CO2
Ca. 1.450 Tonnen CO2 werden pro Jahr eingespart
Auf den Flächen einer ehemaligen Hausmülldeponie realisierte ENTEGRO eine der größten Deponiesolaranlagen in NRW. Die Photovoltaik-Anlage liefert Energie für rund 950 Haushalte pro Jahr. In der Umsetzung eine Denksportaufgabe, weil die Fundamente nicht tiefer als einen Meter in die ehemalige Deponie ragen konnten. ENTEGRO löstet das Problem mit schmalen Panels, die nicht auf herkömmlichen Schraub-, sondern auf Rammfundamenten ruhen. Mit der Bürgerbeteiligung durch „Unsere Energiegenossenschaft e.G.“ und den „Solarverein Energie Ruhr Hellweg e.V.“ ist die Anlage ein Beispiel für gelungenes Bürgerinvestment in erneuerbare Energien. Dass die Erträge über der Prognose liegen, freut alle Beteiligten.
Technisches Konzept
Freiflächenanlage auf einer ehemaligen Deponie in Dünnschicht-Technik
Leistung
2407,68 kWp
Größe
14.592 Module
Einsparung CO2
CO2-Einsparung von 1.075 Tonnen pro Jahr
In Fröndenberg im Kreis Unna ist auf einer Fläche von rund 15 Hektar – das entspricht etwa 20 Fußballfeldern – eine der größten Photovoltaikanlagen der Region entstanden. Die Freiflächenanlage auf dem bislang ungenutzten Gelände einer ehemaligen Deponie der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH (GWA Unna) versorgt künftig rund 6.000 Haushalte mit klimafreundlichem Strom.
Gemeinsam mit den Stadtwerken Fröndenberg-Wickede und der GWA Unna zeigt ENTEGRO: Photovoltaik macht selbst aus problematischen und ungenutzten Böden etwas sehr Nachhaltiges.
Technisches Konzept
Freiflächenanlage auf einer ehemaligen Deponie
Leistung
15 Megawatt-Peak
Größe
34.500 Module
Einsparung CO2
5.500 Tonnen werden pro Jahr eingespart
Wo im letzten Jahrhundert Haus-, Gewerbemüll und Schlacke aus der Müllverbrennungsanlage landete, stehen heute moderne Photovoltaik-Module, die das Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln. Der Solarpark Bielefeld-Belzen erfreut seine sieben privaten Investoren mit sehr guten Ergebnissen. Die vorhandene Fläche wurde optimal ausgenutzt: Durch gezielte Flächenökonomie hat ENTEGRO es geschafft, drei Megawatt auf der Fläche zu realisieren.
Technisches Konzept
Freiflächenanlage
Leistung
2.925,2 kWp
Größe
12.060 Module
Einsparung CO2
Ca. 1.125 Tonnen CO2 werden pro Jahr eingespart
Eine Photovoltaik-Anlage auf einer ehemaligen Deponie? Können wir! Die Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld haben sich an ENTEGRO gewandt, weil wir in diesem Bereich weitreichende Erfahrungen haben. Für die Errichtung einer PV-Anlage auf einer Deponie benötigt man spezielles Know-how. Die Fundamente dürfen nicht zu tief in die ehemalige Deponie ragen, um die Abdichtung nicht zu beschädigen. Der Vorteil einer Nutzung als PV-Standort: Der Flächenverbrauch wird gering gehalten. Die Anlage in Coesfeld dient zur eigenen Stromversorgung der Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld.
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Mehr InformationenTechnisches Konzept
Freiflächenanlage
Leistung
98,7 kWp
Größe
282 Module
Einsparung CO2
Ca. 40 Tonnen CO2 werden pro Jahr eingespart