Broki

Unternehmen setzt langfristig auf klaren Wettbewerbsvorteil

Die Abschreibung der PV-Anlage ist auf zehn Jahre angelegt. „Dass wir eine weitgehende Unabhängigkeit von den Strompreisen nicht zum Nulltarif bekommen, war uns klar”, sagt Guido Bronold. „Dafür haben wir in den ersten zehn Jahren einen festen Kalkulationsgröße für einen Großteil unseres Energiebedarfs.”

Ist die Anlage schließlich abbezahlt, rechnet sich die Broki Geschäftsführung mit ihrer eigenen Stromerzeugung langfristig und nachhaltig einen klaren Wettbewerbsvorteil für ihr Unternehmen aus.

Investition in die Stromproduktion zahlt sich aus

Als mittelständischer Industriebetrieb mit eigener Energieversorgung hat Broki trotz steigender Strompreise derzeit eher Seltenheitswert. „Unternehmen sind überwiegend noch vorsichtig”, sagt Dieter Röttger. Investiert werde oftmals lieber in Technik, die für die Produktion benötigt wird. So war es lange Zeit auch bei Broki. „Beschäftigt haben
wir uns mit dem Thema Eigenverbrauch schon seit einigen Jahren”, sagt Guido Bronold. Um wirtschaftlicher zu arbeiten, setzte Broki zunächst ausschließlich auf die Anschaffung moderner Maschinen für die Metallverarbeitung, denn die Ausgaben für Energie blieben hoch. „Da haben wir uns entschieden, konkret etwas zu unternehmen und in die eigene Stromproduktion zu investieren”. Wie bei Broki ist die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage vor allem dann sinnvoll, wenn sich der Energieverbrauch mit der eigenen Stromproduktion deckt, meint Dieter Röttger. Optimales Beispiel sei die Lebensmittelbranche: Wenn die Sonne scheint, muss mehr gekühlt werden.

Besonderheiten:

  • 408 kWp
  • 2000 Solarmodule
  • bedecken rund 80% der Energie

Informationen zur Anlage

Anlagengröße: 408 kWp
Inbetriebnahme: August 2013
Jahresstromproduktion: ca. 360.000 kWh
Eigenproduktionsquote: 80%