Mit ENTEGRO setzen Sie auf eine intelligente Anlagensteuerung.
Smarte Steuerung von PV- und Speichersystemen
Eine zuverlässige Anlagenüberwachung ist die Grundlage für den sicheren, effizienten und wirtschaftlichen Betrieb von PV- und Speichersystemen. Sie sorgt für Transparenz über Erzeugung und Verbrauch, erkennt Abweichungen frühzeitig und ermöglicht gezielte Optimierungen der Wirtschaftlichkeit, mehr Betriebssicherheit und eine fundierte Entscheidungsbasis.
Die Anlagensteuerung kann über die normative Regelung hinaus als Energy-Management-System genutzt werden. In Kombination mit Batteriespeichern kommt dabei unser eigener Algorithmus zum Einsatz. Dieser berücksichtigt Erzeugung, Verbrauch, Speicherzustand und externe Faktoren, um Laden und Entladen des Speichers intelligent zu steuern und Eigenverbrauch, Lastverteilung sowie Wirtschaftlichkeit zu optimieren.
Unsere Lösung vereint normkonforme Anlagensteuerung mit intelligenter Überwachung und einem eigens entwickelten Monitoring-System. So behalten Sie Ihre Anlage jederzeit transparent im Blick und profitieren von einer zukunftssicheren, modular erweiterbaren Systemarchitektur.
Ein zentraler Vorteil: Die gesamte Software stammt aus unserer eigenen Entwicklung. Wir sind nicht an starre Standards oder Herstellergrenzen gebunden, können Funktionen gezielt anpassen oder erweitern und auch Systeme außerhalb klassischer Portfolios einbinden – etwa Eisspeicher oder Blockheizkraftwerke. So entstehen maßgeschneiderte, flexible Lösungen, die mit Ihrer Anlage mitwachsen.
Monitoring ohne Herstellergrenzen.
Unsere Anlagensteuerung übernimmt zugleich die Funktion eines zentralen Datenloggers. Sämtliche relevanten Messwerte, Zustände und Betriebsdaten werden kontinuierlich erfasst, strukturiert aufbereitet und automatisiert an unser Monitoring-System Convert-Control übertragen.
Die angebundenen Geräte wie Wechselrichter, Batteriespeicher oder Energymeter werden dabei so dargestellt, dass eine herstellerunabhängige Erfassung und Auswertung der Daten gewährleistet ist. Unterschiedliche Gerätetypen erscheinen in einer einheitlichen Darstellung – unabhängig vom Hersteller oder dem verwendeten Kommunikationsprotokoll.
Im Monitoring stehen dem Betreiber übersichtliche Visualisierungen, historische Auswertungen sowie umfassende Zustandsinformationen zur Verfügung. So lassen sich Performance, Energieflüsse und mögliche Auffälligkeiten schnell erkennen und fundiert bewerten – sowohl im laufenden Betrieb als auch im Hinblick auf Service und Optimierung.
Der EZA-Regler als Schlüssel zur effizienten und stabilen Energiezukunft.
Der EZA-Regler fungiert als intelligenter Energiemanager Ihrer Solaranlage und sorgt für Effizienz, Sicherheit und Netzstabilität. Er übernimmt die Rolle eines Vermittlers zwischen PV-Anlage, Verbrauchern und dem öffentlichen Stromnetz. Installiert wird der EZA-Regler direkt am Netzanschlusspunkt in der Stromübergabestation, wo er die vom Netzbetreiber vorgegebenen Sollwerte steuert und deren Einhaltung sicherstellt.
Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien wächst die Notwendigkeit, die Netzstabilität zu sichern. Damit der EZA-Regler seine Aufgaben zuverlässig erfüllen kann, benötigt er ein entsprechendes Komponentenzertifikat. Bei Anlagen mit einer Leistung von mehr als 135 kW ist ein EZA-Regler erforderlich und kommt daher vor allem in Solarparks oder größeren gewerblichen Anlagen zum Einsatz.
Der EZA-Regler überwacht und analysiert kontinuierlich Energieerzeugung, Verbrauch sowie die Vorgaben des Netzbetreibers und passt die Anlagenleistung entsprechend an. Moderne Systeme kommunizieren mit weiteren Komponenten der Photovoltaikanlage und integrierten Energiemanagementlösungen. Ist die Anlage zusätzlich mit einem Speichersystem ausgestattet, übernimmt der EZA-Regler auch das Batteriemanagement und steuert Lade- und Entladevorgänge für ein optimales Zusammenspiel von Erzeugung und Verbrauch.
Anlagensteuerung in der Praxis.
Anlagensteuerung mit Zukunft: intelligent und erweiterbar.
ENTEGRO hat zahlreiche große Photovoltaikanlagen für Industriekunden realisiert. Die dabei installierten Anlagensteuerungen verhindern eine Einspeisung bei negativen Strombörsenpreisen und regeln automatisch am Netzverknüpfungspunkt ab. Bei vielen Projekten sind zudem die Schnittstellen und die Systemarchitektur für eine zukünftige Speichererweiterung vorbereitet, sodass ein Einstieg in die Grün- und Graustromarbitrage sowie das Peak-Shaving möglich ist.
Die Anlagensteuerung schafft Transparenz über Erzeugung und Verbrauch, erkennt Abweichungen frühzeitig und ist die Grundlage für einen wirtschaftlichen Anlagenbetrieb. In Kombination mit Batteriespeichern berücksichtigt das System neben Erzeugung und Verbrauch auch den Speicherzustand und externe Faktoren, um den Eigenverbrauch und die Lastverteilung gezielt zu optimieren.
Wissenswertes zur Steuerung von Solaranlagen:
Was regelt die VDE AN R 4110 (TAR Mittelspannung)?
Die VDE AR N 4110, auch bekannt als „Technische Anschlussregeln von Kundenanlagen an das Mittelspannungsnetz und deren Inbetriebnahme“ (TAR Mittelspannung), bezieht sich auf die Regeln zum Anschluss und die Inbetriebnahme von größeren Maschinen an das Mittelspannungsnetz. Sie umfasst technische Anforderungen, Schutzmaßnahmen für Menschen und Anlagen sowie Aspekte zur Stromversorgungsqualität und mehr. Sie sorgt dafür, dass das Stromnetz stabil und sicher bleibt, auch wenn neue Anlagen hinzukommen oder bestehende erweitert werden.
Was ist die Rolle des EZA-Reglers in einer PV-Anlage?
Der EZA-Regler ist die zentrale netztechnische Steuer- und Überwachungseinheit einer Erzeugungsanlage. Er stellt sicher, dass die PV-Anlage alle Vorgaben des Netzbetreibers einhält und normkonform am Netzanschlusspunkt betrieben wird, insbesondere nach VDE-AR-N 4110 oder 4120.
Warum sind zertifizierte EZA-Regler unverzichtbar?
Ein zertifizierter Erzeugungsanlagenregler ist unerlässlich, da sein Einsatz sowohl regulatorisch vorgeschrieben als auch technisch erforderlich ist, insbesondere bei Erzeugungsanlagen gemäß VDE-AR-N 4110 und VDE-AR-N 4120. Er stellt sicher, dass die Wirkleistungs- und Blindleistungsregelung normkonform umgesetzt wird und trägt maßgeblich zur Einhaltung der Netzstabilität bei. Dadurch wird gewährleistet, dass Erzeugungsanlagen kontrolliert und netzverträglich betrieben werden können.
Welche Möglichkeiten der Anlagenüberwachung habe ich?
Mit unserem Erzeugungsanlagenregler können unterschiedliche Komponenten einer Anlage zentral erfasst und überwacht werden. Dazu zählen unter anderem Wechselrichter, Energiemeter, Sensorik sowie weitere angebundene Systeme.
Die erfassten Betriebs- und Messdaten werden ins Convert Control übertragen und dort übersichtlich visualisiert. Dadurch ist eine ganzheitliche Systemüberwachung möglich. Abweichungen oder Performanceverluste lassen sich frühzeitig erkennen, sodass gezielt und rechtzeitig reagiert werden kann.
Wie kann ich meinen Eigenverbrauch per Anlagensteuerung optimieren?
Die Optimierung des Eigenverbrauchs erfolgt durch eine intelligente Anlagensteuerung, bei der Erzeugung, Verbrauch und Speicher gezielt miteinander koordiniert werden. Ziel ist es, einen möglichst hohen Anteil der selbst erzeugten Energie unmittelbar im eigenen System zu nutzen und den Netzbezug zu reduzieren, ohne die geltenden Netzvorgaben zu verletzen.
Überschüssige Energie wird dabei nicht unmittelbar ins öffentliche Netz eingespeist, sondern über die Regelung bevorzugt in den Speicher geladen. Steigt der Eigenbedarf später wieder an, stellt der Speicher die zuvor gespeicherte Energie zur Verfügung und wird entsprechend entladen. Dadurch wird der Eigenverbrauch erhöht und die Energieflüsse werden effizient gesteuert.
Was bedeutet das Solarspitzengesetz?
Das Solarspitzengesetz ist eine gesetzliche Regelung in Deutschland, die darauf abzielt, hohe Einspeisespitzen von Photovoltaikanlagen besser zu steuern und das Stromnetz zu stabilisieren.
Durch den starken Ausbau von PV-Anlagen entstehen an sonnigen Tagen häufig sehr hohe Einspeisemengen. Um Netzengpässe und negative Strompreise zu vermeiden, müssen neue PV-Anlagen fernsteuerbar sein und bei Bedarf ihre Leistung durch den Netzbetreiber oder Direktvermarkter anpassen können. Ziel ist es, die Netzstabilität zu sichern und erneuerbare Energien effizient in das Energiesystem zu integrieren.