Ladesysteme

Warum Sie auf intelligente Ladetechnik in Ihrem Unternehmen setzen sollten.

Werden Sie Teil der Mobilitätswende.

Die Elektromobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung, und damit steigt auch der Bedarf an intelligenter Ladeinfrastruktur. Ob für Firmenflotten, Mitarbeitende oder öffentliche Anwendungen – wir planen und installieren durchdachte Ladelösungen, die sich nahtlos in bestehende Energiekonzepte integrieren lassen, insbesondere in Kombination mit Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern. Eine PV-gestützte Ladeinfrastruktur ermöglicht es, E-Fahrzeuge mit selbst erzeugtem Solarstrom zu laden und so kostengünstig, nachhaltig und weitgehend unabhängig von steigenden Strompreisen zu agieren.

Dadurch senken Sie Ihre Betriebskosten, steigern die Eigenverbrauchsquote Ihrer PV-Anlage und leisten zugleich einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Nutzen Sie den Wandel zur Elektromobilität als strategische Chance um Ihr Unternehmen zukunftsfähig und nachhaltig aufzustellen. Die Investition in E-Mobilität erhöht nicht nur die Attraktivität Ihres Firmenstandorts, sondern stärkt auch die Zufriedenheit und langfristige Bindung Ihrer Mitarbeitenden.

Flexible Ladelösungen für Unternehmen.

Ladelösungen für Unternehmen müssen individuell anpassbar und skalierbar sein, um unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden und mit dem Unternehmen wachsen zu können. Unsere intelligenten, maßgeschneiderten Systeme schaffen genau diese Flexibilität und bieten langfristige Zukunftssicherheit. Moderne Wallbox-Systeme ermöglichen das Laden von Elektrofahrzeugen mit eigenem Solarstrom und – bei Bedarf – ergänzend mit Netzstrom. Intelligente Steuerungen sorgen dabei für eine priorisierte Nutzung der PV-Energie. Ladestationen mit statischem und dynamischem Lastmanagement steuern und verteilen den Stromverbrauch gezielt.

So wird eine optimierte Ladung der Elektrofahrzeuge unter Einhaltung der Netzvorgaben gewährleistet, Netzengpässe werden vermieden und auch viele Ladepunkte lassen sich an begrenzter Infrastruktur betreiben. Offene und skalierbare Technologien ermöglichen es zudem, Planungen später anzupassen und Erweiterungen mit geringem Mehraufwand umzusetzen – etwa im Hinblick auf Smart Charging und wachsende BEV-Flotten. ENTEGRO plant Ladelösungen ganzheitlich und unter Berücksichtigung aller relevanten Fördermöglichkeiten: von der Anzahl der Ladepunkte über unterschiedliche Nutzergruppen, wie z.B. Mitarbeitende, Kunden, Firmenflotte oder Öffentlichkeit, bis hin zu Reserven für zukünftige Erweiterungen.

Lademanagement im Zentrum von Mobilitäts- und Energiemanagement.

Das Lademanagement fokussiert sich auf die Steuerung und Überwachung von Ladevorgängen bei Elektrofahrzeugen. Dabei fließen unterschiedliche Fahrzeugparameter und Ladestrategien in die Steuerung ein. Es handelt sich daher um eine spezialisierte Ausprägung des Lastmanagements. Aufgabe des Lademanagements ist es, die zur Verfügung stehende Ladeleistung auf mehrere Ladepunkte aufzuteilen, ohne vorgegebene Leistungsgrenzen zu überschreiten.

Unter Lastmanagement versteht man die bewusste Anpassung elektrischer Leistungsaufnahmen, indem Lasten je nach Situation reduziert oder erhöht werden. Elektrische Lasten können zum Beispiel Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge, industrielle Maschinen oder sonstige elektrische Verbraucher sein.

Ein elektrisches Energiemanagementsystem dient dazu, Energieflüsse innerhalb eines Systems zu koordinieren und zu kontrollieren. Dabei werden sämtliche relevanten Komponenten einbezogen, die elektrische Energie entweder verbrauchen oder erzeugen. Ziel ist es, den Energieeinsatz effizient und bedarfsgerecht zu steuern.

Ladesysteme in der Praxis.

Smarte Ladeinfrastruktur bei Risse & Co.: Solarstrom trifft intelligentes Energiemanagement.

Zehn Ladesäulen mit je 11 kW versorgen den Parkplatz, drei weitere das Verwaltungsgebäude von Risse & Co. mit grünem Strom aus dem PV-Carportsystem von ENTEGRO. Dabei werden jeweils vier Parkplätze mit einem Ladepunkt versorgt. Ein intelligentes Energiemanagementsystem steuert die Ladepunkte bedarfsgerecht und startet den Ladevorgang automatisch, wenn der Strom am günstigsten verfügbar ist.

Nutzer können sich unkompliziert per App an den Säulen authentifizieren. Über die App können sie zudem ihre Ladehistorie, ihre Verbrauchsdaten und ihre Kosten jederzeit transparent einsehen. Da die Infrastruktur bereits entsprechend vorbereitet ist, können Schnelllader und weitere Ladepunkte jederzeit nachgerüstet werden. So bleibt die smarte Anlage flexibel und kann mit den Anforderungen mitwachsen. Zusätzlich liefert ENTEGRO bei Bedarf Daten wie z.B. für die steuerliche Betrachtung von Mitarbeiterladeplätzen.

Wissenswertes zu Ladesystemen:

Eine PV-gekoppelte Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, auch bekannt als EV-Charging im C&I-Bereich, verbindet Solarstromproduktion direkt mit dem Laden von Mitarbeiter-, Kunden- und Flottenfahrzeugen. Der entscheidende wirtschaftliche Hebel liegt in der Eigenverbrauchsoptimierung: Wer selbst erzeugten Solarstrom direkt zum Laden nutzt, reduziert den teuren Netzbezug spürbar und senkt die Energiekosten dauerhaft. Bei mehreren Ladepunkten sorgt ein intelligentes Lastmanagement dafür, dass die verfügbare Anschlussleistung optimal verteilt wird, ohne dass kostspielige Netzausbaumaßnahmen nötig werden.

Ein übergeordnetes Energiemanagementsystem (EMS) steigert die Effizienz nochmals deutlich, indem es Solarertrag, Speicherkapazität und Ladebedarf in Echtzeit aufeinander abstimmt. Unternehmen profitieren zusätzlich von einem verbesserten Nachhaltigkeitsprofil, das gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Investoren zunehmend als Wettbewerbsvorteil wirkt.

ENTEGRO plant und realisiert solche integrierten Systeme aus einer Hand, von der PV-Anlage über den Stromspeicher bis zur Ladeinfrastruktur.

Die Wahl zwischen AC- und DC-Laden ist eine der zentralen Planungsentscheidungen bei gewerblicher Ladeinfrastruktur und hängt direkt vom Nutzungsprofil ab. AC-Laden erfolgt mit typischen Leistungen von 11 bis 22 kW und ist die wirtschaftlich sinnvollste Lösung überall dort, wo Fahrzeuge längere Zeit stehen: Mitarbeiterparkplätze, Kundenparkplätze mit hoher Verweildauer oder Firmenflotten, die über Nacht laden. DC-Laden hingegen erreicht Leistungen von 50 kW bis weit über 300 kW. Das macht DC-Schnelllader zur richtigen Wahl für Logistikstandorte, Nutzfahrzeugflotten und öffentliche oder halböffentliche Standorte mit kurzen Standzeiten und hohem Energiebedarf.

ENTEGRO analysiert das individuelle Lastprofil, die Fahrzeugtypen und die verfügbare Netzkapazität und plant daraus die technisch und wirtschaftlich optimale Ladelösung, inklusive Energiemanagementsystem und PV-Kopplung.

Ja, und ihr Einsatz ist in vielen C&I-Szenarien (Commercial & Industrial) nicht nur sinnvoll, sondern wirtschaftlich entscheidend. Batteriespeicher puffern die hohen Lastspitzen, die beim DC-Schnellladen entstehen, und verhindern so, dass teure Leistungsspitzen im Netzanschluss abgerechnet werden. Das ermöglicht es Unternehmen, leistungsstarke Ladeinfrastruktur zu betreiben, ohne den Netzanschluss kostspielig ausbauen zu müssen. Gleichzeitig speichern sie PV-Überschüsse, die sonst ins Netz eingespeist würden, und stellen diese Energie gezielt dann bereit, wenn der Ladebedarf am höchsten ist.

Ein intelligentes Energiemanagementsystem koordiniert dabei Solarertrag, Speicherladezustand und Ladevorgänge in Echtzeit und maximiert so den Eigenverbrauchsanteil.

ENTEGRO integriert Batteriespeicher als Bestandteil in ganzheitliche PV- und Ladeinfrastrukturlösungen und sorgt dafür, dass alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind.

Ja, die Förderlandschaft für gewerbliche Ladeinfrastruktur in Kombination mit Photovoltaik ist vielfältig und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Auf Bundesebene bietet die KfW über verschiedene Programme zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse für die Anschaffung und den Aufbau von Ladeinfrastruktur, häufig explizit in Verbindung mit erneuerbaren Energien.

Ergänzend dazu fördern viele Bundesländer, darunter auch Nordrhein-Westfalen, PV-gekoppelte Ladelösungen über eigene Landesprogramme mit Investitionszuschüssen. Kommunale Förderinitiativen und regionale Wirtschaftsförderungen bieten zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten, die je nach Standort und Projektgröße erheblich zur Wirtschaftlichkeit beitragen können. Besonders attraktiv sind kombinierte Förderanträge, die Flottenelektrifizierung, PV-Anlage und Batteriespeicher als integriertes Gesamtprojekt abbilden, da hier Synergieeffekte bei der Förderquote entstehen können.

ENTEGRO unterstützt Unternehmen im Rahmen der Projektentwicklung dabei, Fördermöglichkeiten zu finden und Finanzierungsmöglichkeiten für ihre Ladeinfrastrukturprojekte zu evaluieren.

Ja, und genau hier entfaltet eine professionell geplante C&I-Ladelösung ihr volles Potenzial. Moderne Ladeinfrastrukturen sind modular aufgebaut und lassen sich sowohl in der Anzahl der Ladepunkte als auch in der Gesamtleistung flexibel erweitern, ohne die bestehende Installation grundlegend umbauen zu müssen. Ein intelligentes Lastmanagementsystem verteilt die verfügbare Netzanschlussleistung dynamisch auf alle aktiven Ladepunkte und bindet dabei den aktuellen PV-Ertrag sowie einen vorhandenen Batteriespeicher in Echtzeit ein.

Offene Kommunikationsstandards wie OCPP gewährleisten die Backendfähigkeit der Anlage, also die zentrale Verwaltung, Abrechnung und Fernüberwachung aller Ladepunkte über eine einheitliche Plattform. Der Fahrzeugkommunikationsstandard ISO 15118 ermöglicht darüber hinaus bidirektionales Laden und legt damit die technische Grundlage für Vehicle-to-Grid-Anwendungen, die Fahrzeugbatterien künftig als dezentrale Energiespeicher nutzbar machen.

ENTEGRO plant skalierbare Gesamtsysteme aus PV-Anlage, Speicher und Ladeinfrastruktur, die heute wirtschaftlich sind und morgen mit den Anforderungen des Unternehmens wachsen.

Ja, gewerbliche Ladeinfrastruktur lässt sich flexibel für verschiedene Nutzergruppen öffnen und abrechnen. Für den internen Betrieb eignen sich kostenfreie oder pauschal abgerechnete Modelle, etwa für Mitarbeiterfahrzeuge oder Firmenfuhrparks.

Soll die Infrastruktur auch Kunden oder Dritten zugänglich gemacht werden, ermöglicht eine kWh-basierte Abrechnung eine verursachergerechte und transparente Kostenverteilung. Die Zugangskontrolle erfolgt dabei wahlweise per RFID-Karte, Ladekabel-App oder Plug-and-Charge gemäß ISO 15118, was den Ladevorgang für Endnutzer maximal komfortabel macht. Über Backend- und Roaming-Lösungen auf Basis des offenen OCPP-Standards lassen sich Ladepunkte in überregionale Ladenetzwerke integrieren, sodass Fremdfahrzeuge mit bestehenden Ladekarten oder Apps abrechnen können. Wer seine Ladeinfrastruktur teilweise öffentlich zugänglich macht, kann zudem von Förderprogrammen profitieren, die öffentlich zugängliche Ladepunkte bevorzugt unterstützen.

ENTEGRO berät Unternehmen bei der Entwicklung einer optimalen Zugangs- und Abrechnungsstrategie und integriert die passende Backend-Lösung nahtlos in die Gesamtinfrastruktur.