Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich in Fröndenberg angesehen, wie ein real installiertes 522 kWh Batteriespeichersystem im laufenden Betrieb arbeitet. Nicht als Simulation, sondern direkt am Praxisbeispiel mit rund 220.000 kWh Jahresstromverbrauch.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein Stromspeicher vom „nice to have“ zum echten Gewinnbringer wird – technisch und wirtschaftlich. Geschäftsführer Dieter Röttger und sein Team zeigten, worauf es bei der Auswahl von Batteriespeichern wirklich ankommt: Zellqualität, sinnvolle Dimensionierung, das passende Energiemanagementsystem und eine Strategie, die Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung und Strommarktdynamik intelligent zusammenführt.
In den Fachimpulsen haben wir unter anderem beleuchtet, wie Unternehmen mit Großbatteriespeichern Lastspitzen kappen, Stromkosten senken und durch Überschusseinspeisung sowie Arbitrage am Energiemarkt zusätzliche Erlöse erzielen können. Ebenso im Fokus: Wie intelligente Software das Energiemanagement steuert, typische Fallstricke beim Kauf und welche Speichergrößen zu unterschiedlichen Betriebstypen passen, von Landwirtschaft über Gewerbe bis Industrie.
Die Teilnehmenden konnten sich über Folgendes informieren: Eine PV-Anlage mit Speicher ist heute einer der wirkungsvollsten Hebel, um Energie langfristig, günstiger, planbarer und unabhängiger zu machen – vorausgesetzt, Energiemanagement, Speichertechnik und Geschäftsmodell greifen sauber ineinander. Genau hier setzen wir mit unseren Stromspeichersystemen an: vom kompakten Batteriespeicher über flexible Großbatteriespeicher im Containerformat bis hin zu individuellen Energiemanagement-Lösungen für Unternehmen.
Besonders spannend für viele:
- Wie ein Energiemanagementsystem entscheidet, wann sich Einspeisung lohnt
- Wie Energiemanagement zur aktiven Wertschöpfung wird
- Und warum Solarstrom speichern heute oft wirtschaftlicher ist als gedacht
Kurz gesagt: Wer da war, hat verstanden, dass Speicher nicht nur Technik sind, sondern Strategie.